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Aufforderung zum Tanz ©  kl

Immenball, ein Fest für die Hilfreichen der Bienen / kl / mb 25.6.15

Die Idee zum Immenball entstand beim Händler-Abschlußabend auf der Grünen Woche im Februar 2015, als wir nach langer Zeit zusammen ausgelassen tanzten. Die Idee in Kleinfolgenreich mit (Bienen)Freunden und Honigliebhabern gemeinsam zu tanzen, beflügelte uns in den kommenden Wochen gleichermaßen.
Es folgten Überlegungen wen wir zum ersten Bienenball einladen und welches Begleitprogramm ein Tanz-Sommerabend  bereichern kann.
Die in unseren Händen liegende Pläne gingen auf,  jedoch hatte die unwirtliche Wettervorhersage dafür gesorgt, dass einige Gäste lieber zu Hause blieben. Wir Zuversichtlichen hatten jedoch Glück mit dem Wetter, das Fest fiel nicht ins Wasser und die Sonne zeigte sich ab und an.

Aufruf zur Vorhaben "Immenallee" ©  th

Kühler Honigeisgenuß ©  kl

Beim Ankommen der Gäste mit Sekt-Empfang erklangen Chansons von Akkordeon und Baßgitarre. Nachdem Marion und ich einleitende Worte zum Abend und Max zu unseren Vorhaben, sowie dem damit verbundenen Spendenaufruf für die Immenallee gesagt hatten, stimmten uns die Klänge des Didgeridoo auf die Gegenwart der Bienen im Refugium Kleinfolgenreich ein. Honigsüßes Eis mundete im Anschluß köstlich, ließ uns aber in der Abendkühle noch mehr frösteln und trieb uns noch vor dem Gang ans Buffet zum Aufwärmen unter die Discokugel.

Ein geübtes Geschwisterpaar in Rot eröffnete den Ball gekonnt mit einem Walzer und beide forderten das auserwählte Publikum zum Tanz, geschwind füllte sich derart der Tanzboden.

"Komm Liebe komm" ©  mb

Hoher Gesang ©  kl

Eingehüllt in Decken sang uns später Jaqueline Twieg auf dem Hochstand bei Volk Sabine Lieder von Natur und großen Gefühlen. Andächtig lauschten alle dem schönen Gesang.

Von Bienen & Bäumen ©  kl

Volk "Räuber" in der schwebenden Bienenkiste ©  kl

Bei den Rundgängen mit Marion und Max durch die Gärten von Kleinfolgenreich bekamen unsere Gäste einen Eindruck vom Leben der Bienen in Baumstämmen und in der Höhe: auf dem Hochstand, im Hängekorb und in der, im Nußbaum schwebendenen, Bienenkiste. Am Rande schickte Rosa mit dem Akkordeon ergreifende Melodien übers Land.

Klänge übers Land ©  kl

Danke
an Herrn Ufer für das Rasenmähen*Oli für den Transport des Notstromaggregates*Kaffee Hannemann für die Kaffee-Bar*Juliane & Micha für die Getränke-Bar*Jaqueline für den Gesang*Jan für Technik & Ballmusik* Thoralf & Eckart für Musik* Silvi & Achim für Tanz und Animation*Helmut für Eis*Frau Stoye für die leckeren Buletten*Kerstin und allen Anderen, die etwas zum Buffet beigetragen haben.

Der zweite Immenball findet am 2. Juli 2016
im Rahmen einer Geschlossenen Gesellschaft statt.

Gastlichkeit ©  kl

Esperanza inwendig ©  mb

Tausendfacher Tierbestand im Zoo Halle / mh 23.6.15

Am 9. Juni 2015 gegen 7:30 Uhr kommt Max im Bergzoo Halle an. Auf dem Wirtschaftshof laden wir die Beute mit Heldin Tochter auf ein Elektroauto und transportieren sie zum endgültigen Standort. Dort taufen wir sie auf den Namen „Esperanza“. Wir verbinden mit dem Namen für unser Volk die Hoffnung, dass die Bienenhaltung in Verbindung mit dem erlebnisreichen Bienenhaus eine hoffnungsvolle Zukunft im Zoo hat. Als wir am Nachmittag „unser“ Volk besuchen, fliegt sich der „Zoobien“ bereits ein.

Am nächsten Mittag herrscht reger Flugbetrieb und die Sammlerinnen kehren mit dicken gelben Pollenhöschen zurück. Sie starten schön nach oben, so dass keine Gefahr besteht, dass vorbeilaufende Besucher in die Flugbahn geraten. Es ist eine Freude, „Esperanza“ jetzt bei uns zu haben!

Bienentraube wird auf Tuchfühlung gebracht.  ©  kl

Kastania die Zweite / kl 11.6.15

Lange schon hatten wir beim Lauschen am unteren Flugloch des hohlen Kastanienstammes in Kleinfolgenreich nicht mehr das sonore Summen eines intakten Bienenvolkes hören können. Nur noch rasselige Einzelstimmen weniger, übrig gebliebener Bienen eines verlorenen Volkes und der Geruch von Wachsmottenaktivitäten drangen aus dem Resonanzkörper.

Als Marion am Dienstag in Dessau zu einem Schwarm gerufen wurde und diesen erfolgreich in die Schwarmkiste einlogieren konnte war klar, dieses Volk darf in die geräumige Altbauwohnung einziehen und ganz nach Belieben sein Wabenwerk errichten.

Der Schwarm ruhte eine Nacht im Wildgarten von Kleinfolgenreich aus und durfte am Mittwochabend im Beisein von Tinatin, Markus, Max, Marion und Katrin in die neue, großzügige Behausung einlaufen. Da der Einstieg aufgrund einiger Überhänge für die Bienen beschwerlich war und sie anfangs hinderte, den Duft fächelnden Schwestern, welche den Bau bereits akzeptiert hatten zu folgen, halfen wir mit unseren Händen überbrückend nach. Tinatin entdeckte im Gewimmel die Königin und so konnten wir alle auch ihren Einzug erleben.

Aufgelöste Majestät in den Wirren ihres Gefolges. ©  kl

Die Himmel & Erde Köchin

und ihre Werke ©  privat

Feuer & Flamme 2015

Im Frühling, Sommer, Herbst und Winter schauen wir, was zusammen wächst oder lagert, kreieren daraus ein vielfältiges Speisenangebot, welches wir in natürlich-festlicher Atmosphäre gemeinsam genießen.

Himmel & Erde bietet am Samstag, den 26. September 2015 von 9 bis 16 Uhr in Kleinfolgenreich einen Kochkurs für 6 TeilnehmerInnen mit saisonalen Schätzen aus Natur und Garten an.

Kosten:

> Kurs 40 € + Verpflegung 20 €
ermäßigt für Mitglieder von Kleinfolgenreich e.V.
> Kurs 30 € Verpflegung 20 €

Anmeldung > kl@kleinfolgenreich.de

Einzug in luftiger Höhe & die Königin im Gras / kl 23.5.15

Antje und Katrin vom Verein Kleinfolgenreich hatten im Vorfeld die Pinsel geschwungen, um das Holz zu schützen. Max und Neuimker Markus deckten eine Stunde vor dem Einzug von Agata noch schnell provisorisch das Dach, bis hierfür eine endgültige Lösung gefunden ist.

Am Tage zuvor, das Dach des " Glockenstuhls" wird gedeckt.

Freude kommt auf. ©  fotos: kl

Agata – ein vorweggenommener Mutterschwarm – ruhte eine Nacht im Schatten des Kleinfolgenreich-Wildgartens und darf nun in sein neues Zuhause. Wir haben es zur Tradition gemacht, unsere Schwärme mitsamt der Königin selbst in die neue Behausung einziehen zu lassen, was uns beim Weißenseifener Hängekorb wegen des Einlaufens auf hohem Niveau neue Aufgaben stellt. Angesichts der zu überwindenden Höhe müssen wir zwei Tische übereinander stellen und den verbleibenden Spalt zum Anflugtrichter überbrücken. Max kommt auf die Idee, ein Geschirrtuch aus seiner Kindheit als Brücke anzubieten. Er gießt die Bienen aus der Kiste auf den Tisch und sechs Augenpaare schauen erwartungsvoll in der Hoffnung, dass sich alsbald ein Bienenstrom Richtung Anflugtrichter aufmachen möge. Max und Marion, die Imker. Seine Mutter, unser Gast an diesem Tag. Katrin und Markus dokumentieren das Geschehen mit Kameras.

Das Einmalige festhalten. ©  fotos: mb

Seine Frau Elfi hatte bisher noch keine Berührung mit Bienen und hält sich etwas im Hintergrund und vor allem, zu unserem Glück, auf festem (Erd-)Boden auf. Sie ist es nämlich, die plötzlich das Bienenknäuel im Gras entdeckt, Max darauf aufmerksam macht und im nächsten Augenblick die Königin im Gewusel sieht, während unser aller Aufmerksamkeit vom Treiben rund um den Anflugtrichter gefesselt ist. Dank des sehr gut funktionierenden Königinnenkäfigs von Bienen-Weber aus Trebnitz kann Max die Volksmutter leicht greifen und vor den Anflugtrichter in den Bienenteppich setzen. Allgemeine Erleichterung, die Bienen ziehen weiter ein und plötzlich vermeldet Elfi das nächste Bienenkläuel an anderer Stelle auf der Wiese. Auch hier kann sie wieder die Königin erkennen. Die Stockmutter war also von uns unbemerkt aufgeflogen und zwei Meter weiter zu Boden getrudelt. Die Käfigzange greift sie sanft und sicher ein weiteres Mal und diesmal wird sie noch ein Stück näher am Flugloch entlassen. Alle Augen wachen über ihren Einlauf ins neue Zuhause.

Ein kleines Bienenknäul im Gras wirft Fragen auf.

Die heruntergeflogene Weisel wird gekäfigt. ©  fotos: kl

Allgemeine Erleichterung nach dem gelungenen Einzug und Staunen, über die Geschwindigkeit, mit der die restlichen Bienen den Korb nun beinahe stürmen. Sie scheinen die angebotene Wohnung in Ei-Form sehr angenehm zu finden. Wir genießen das Schauspiel mit der Chardonnay-Flaschengärung von Rotkäppchen und küren Elfi zur Heldin des Tages.

Der Duft der fächelnden Bienen lotst die letzten Schwestern heran.

Die Königin wird über den Einflugtrichter in den Korb entlassen. ©  fotos: kl

Schweine im Hochhaus und anderswo / kl 16.3.15

Am kühlen Sonntag waren ca. 380 Menschen in den kleinen Ort im südlichen Anhalt gekommen, um gegen die unwürdigen Zustände im Schweinezuchtbetrieb zu protestieren. Sie kamen aus Halle, Leipzig, Berlin, Bernburg, Dessau, dem Saalkreis sowie aus umliegenden Dörfern und waren dem Aufruf des Tierschutzbüros und der Albert Schweizer Stiftung gefolgt. Vorangegangen war eine heimlich gedrehte Filmdokumentation des Tierschutzbüros, sowie eine offizielle Dreharbeit des Jenke Experimentes von RTL, welche die tierquälerischen Zustände auf den 6 Etagen des sogenannten Schweinehochhauses öffentlich machten. Doch machen wir uns nichts vor, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es in anderen Schweinezucht- oder Mastbetrieben ähnlich aussieht.

In Massdorf macht es die Öffentlichkeit desalb so betroffen, weil allein schon das Gemäuer aus den 60er Jahren einen abstoßenden Eindruck hinterlässt. Kaum einer der dieses Gebäude sah, ahnte, dass sich darin noch etwas abspielte. Moderne Tierfabriken machen äußerlich einen gepflegten und sauberen Eindruck, im Inneren leiden die Tiere aber ebenso wie in Massdorf. Kein Auslauf, keine adäquaten Beschäftigungsmöglichkeiten, kein Platz zum Drehen oder Wenden, kein Tageslicht. Wir fragen uns, wie dies mit dem § 1 des Tierschutzgesetzes in Einklang zu bringen ist:

Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Juristen prüfen derzeit akribisch, ob in Maasdorf ein Verstoß gegen dieses und andere tierschutzrelevante Gesetze vorliegt und man muss in diesem Zusammenhang fragen:
Gilt es möglicherweise als „vernünftiger Grund“ für zu akzeptierendes Tierleid, dass Verbraucher Tag für Tag nach Billig-Angeboten im Fleisch- und Wurstregal ausschauen, in der Gastronomie anbiedernd XXL Schnitzel für 2,99 € beworben werden und wir es uns gern leisten, Lebensmittel, auch fleischgewordenes Tierleid, in unvorstellbaren Mengen wegzuwerfen?

Wer trägt am Ende die Schuld an der alltäglichen Tierquälerei? Der Verbraucher? Der Handel? Der Schlachthof? Der Tierfabrikbesitzer? Der Futtermittelhersteller? Der Gesetzgeber? Wer übernimmt endlich die Verantwortung und ändert diese Missstände, damit auch die Nutztiere ein artgerechtes Dasein in Würde erleben?

Dorothea Frederking, die agrarpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag von Sachsen Anhalt war ebenfalls bei der Demo in Massdorf dabei und setzt sich in ihrem politischen Wirken stark für das Thema Tierschutz ein.

Für Käthe, Hannes, Maja…

An vielen Traktoren, welche die „Wir haben es satt!“ Demo am 17.1.2015 in Berlin anführten, waren Zettel angebracht: Für Max. Für Leo. Für Leonie & Clara.
Die Zettel rotierten an den Rädern oder waren an den Kabinen der Traktoren angebracht,
die oft junge Bauern und Bäuerinnen lenkten.
Schnell wurde klar, es waren die Namen von Kindern. Für Rosa, Jon, Carl…
die in der Welt leben werden, die wir ihnen hinterlassen.
Die 50 000 Menschen, die dem Aufruf zur Demonstration vom Potsdamer Platz zum Kanzleramt aus allen Teilen Deutschlands gefolgt waren, zeigten auf Plakaten und Fahnen, mit phantasie-
vollen Kostümen und lautstarken Sprechchören ihre verantwortungsvolle Haltung für unsere Welt: WIR HABEN ES SATT!
Die ablehnende Haltung zur Praxis in der konventionellen Landwirtschaft und Lebensmittel-
industrie mit all ihren verheerenden Folgen wurde begleitet von den Wünschen für eine lebenswerte Zukunft:
Fairhandel statt Freihandel! Artgerechte Tierhaltung ohne Antibiotikamissbrauch!
Förderung regionaler Futtermittelerzeugung! Freiheit für die Saatgutvielfalt!
Faire Preise und Marktregeln für Bauern! Gesundes und bezahlbares Essen für alle!
Der nicht enden wollende Demonstrationszug setzte sich aus allen Schichten der Gesellschaft zusammen, eine phantasie- und verantwortungsvolle Gemeinschaft mit dem Willen zur Veränderung, die hoffnungsvoll stimmt. Wer diese Menschenmenge als Verrückte, Spinner
oder Weltfremde diffamiert, missachtet ihr enormes Potential, welches unsere Gesellschaft zukunftsfähig macht.
Wir danken den Organisatoren und Förderern von „Wir haben es satt!“ für diese mutmachende Demo und freuen uns im nächsten Jahr mit einem Kleinfolgenreich-Wagen dabei zu sein.
// kl + mb

Sabine zieht ins Punkthochhaus

Zum Tag der offenen Imkerei am 05. Juli 2014 war es endlich soweit, „Sabine“ wurde in ihr neues Zuhause einlogiert. Auf die zahlreichen Gäste wartete eine kleine Sensation. Wer war schon einmal dabei, wenn ein Bienenvolk einen Neubau bevölkert? Aus den bereitgelegten Bauelementen wuchs Schicht für Schicht die assoziationsreiche Skulptur.

Der Künstler Marc Fromm aus Halle war eingeladen, sich den Gärten von Kleinfolgenreich inmitten der Weiten der industriellen Landwirtschaft zu nähern. Unter den vielschichtigen Gegebenheiten dieses ungewöhnlichen Ortes inspirierten den Künstler die aufgetürmten Bienenkästen und ihre emsigen Bewohner am meisten. Das Zusammenleben Hunderter in einer rationellen Behausung legten für ihn den Vergleich mit den ostdeutschen Plattenbauten, den „Arbeiterschließfächern“ nahe. In den Punkthochhäusern von Halle-Neustadt fand er schließlich die realen Vorbilder für seine Assoziation.

Im Wechselspiel von Form und Inhalt galt es, die künstlerischen Ambitionen mit den Bedürfnissen der Bienen und der imkerlichen Praxis abzustimmen. Bei aller Kunstfertigkeit versuchte sich Marc Fromm in Abstimmung mit Imker Max Baumann an einem gebrauchs-
fähigen Bienenhaus. Dennoch, Sabine lebt in einem echten Prototyp, dessen sich bereits abzeichnenden Ecken und Kanten in der kommenden Saison nach einem Feinschliff verlangen.

Erstaunlich, wie aus einer gewöhnlichen Bienenkiste durch wenige Kunstgriffe, Leisten und Farben in dem Modell des Punkthochhauses die heitere Vision der Neustädte der 80-er wieder aufersteht.
Und wie geht es Sabine? Die hinterlüftete Vorhangfassade spendet ihrer Wohnung an heißen Tagen schattige Kühle und deren markante grafische Struktur erscheint den Heimkehrenden gleichsam als Leuchtturm.

Immenhoch

Landkinder & Hochkultur

Immenallee

Herzlichen Dank liebe Baum-Paten!

Immenhort

Kastania die Zweite

Immenbar

Regina zieht nach Halle

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Immenhort-Kurse 2020

Weggefährten

Caroline Trommer *86

Kleinfolgenreich

24.9.-28.09. FÖJ x 90

Gärten

Labsal in trostlosen Weiten / 2014

fuss